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Hintergrund

Mit dem Höchster Designparcours wird nicht nur die Leistungsfähigkeit und das kreative Potenzial junger DesignerInnen aus der Region demonstriert und einem breiten Publikum vorgestellt – auch der Stadtteil Höchst und seine Ladeneigentümer profitieren von der Belebung.

Der Stadtteil Frankfurt-Höchst ist wie viele andere Gebiete und Kommunen sehr stark von den Veränderungen des Kaufverhaltens der Konsumenten betroffen, wonach der stationäre Einzelhandel bspw. im Vergleich zu Onlinehandel und großen Shopping-Malls immer mehr an Bedeutung verliert. So stehen Ladengeschäfte unterschiedlichster Größe viele Jahre leer und bleiben ungenutzt. Einzelhändler und Filialisten können sich die Etablierung eines Geschäftes in diesen oft stigmatisierten Gebieten nicht mehr vorstellen. Die Bespielung der Ladengeschäfte durch Kreative kann hier Abhilfe schaffen.

Ziel des Höchster Designparcours ist es die Arbeiten Kreativer eindrucksvoll zu präsentieren und die Ladenflächen einem breiten Publikum vorzustellen. Einigen Kreativen ist es bereits gelungen sich in Höchst zu etablieren; vielleicht, so das Kalkül, findet auch beim neunter Höchster Designparcours wieder jemand für seine Filiale oder seine Geschäftsidee genau die richtige Fläche…

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Die Veranstaltung wird organisiert von R A D A R - Kreativräume für Frankfurt, der NH ProjektStadt und wird getragen vom Stadtplanungsamt und der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH.

R A D A R - Kreativräume für Frankfurt sucht aktiv nach günstigen Arbeits- und Projekträumen für Kreative, berät Eigentümer sowie Nutzer und entwickelt mit ihnen gemeinsam mögliche Nutzungskonzepte. Mit Fokus auf Stadterneuerungsgebieten unterstützt R A D A R bei der Antragstellung von Bauzuschüssen für das „Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leer stehender Räume für Kreative“ und kümmert sich um projektbezogene Zwischennutzungen.

Die NH ProjektStadt ist eine Beratungsgesellschaft, in der die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft ihr Know-how in Sachen Stadtentwicklung gebündelt hat. In Höchst ist das Unternehmen seit Mitte 2012 mit dem Quartiersmanagement für die Innenstadt beauftragt. Zentrale Punkte sind die Neu- und Re-Positionierung des Stadtteils. Vor Ort ist das Team der NH ProjektStadt im Stadtteilbüro Bolongarostraße 135 erreichbar.